Z’Airs vs Weimar – Sinfonie mit dem Paukenschlag (in 4 Sätzen)

 

Lange hatten wir uns auf diesen Tag vorbereitet: Im zweiten Anlauf hatten wir uns letzte Saison endlich auch sportlich für die Oberliga qualifiziert. Nach der gewonnenen Landesmeisterschaft wollten wir uns neuen Herausforderungen stellen und nachdem wir auch die logistischen Herausforderungen stemmen konnten, war der Grundtenor für die neue Saison mit #zairsoberliga angestimmt. Mit Heimhalle in Greiz starteten wir am vergangenen Sonntag (16.09) dann endlich in die neue Saison. Der erste Gegner, den wir zuhause empfingen, war der SG Basketball HSV-KSSV Weimar.

 

Gegen einen Gegner, der die letzte Saison im Mittelfeld bestritten hatte, sollten wir zeigen, was das   Z’Airs im Orchestergraben bereithielten. Mit Dirigent Rudi Hubatsch haben wir die Sinfonie in 4 Sätzen über Monate hinweg geprobt.

 

Der erste Satz (das erste Viertel) begann mit einigen Disharmonien in Form von 2 Dreiern und einer 8:2 Führung für die Gäste. Doch schon bald holten wir den Rückstand auf und konnten dem Gegner unseren Spielstil aufzwingen. Enge Verteidigung in starker Zone mit schnellen Kontern brachten uns bereits am Ende des ersten Spielabschnittes mit 26:17 in Führung.

 

Gepusht durch die Fans gelang es uns das schnelle Spiel auch im 2ten Abschnitt aufrechtzuerhalten und egal wer auf dem Feld stand, das Team harmonierte hervorragend. Gutes Teamplay und immer wieder eingestreute Solos (Fastbreaks) brachten uns weiter auf Distanz, zusätzlich profitierten wir von einer bestenfalls durchwachsenen Wurfausbeute der Gegner.

Zur Halbzeitpause standen 43:29 Punkte für die Hausherren auf der Tafel.

 

Nachdem das Publikum wieder auf die Ränge zurückgekehrt war, spielten wir das Menuetto (3. Viertel unserer Sinfonie). Auch hier war Teamplay wieder das Leitthema. Starkes Setplay machte es immer wieder möglich die Lücken in der gegnerischen Verteidigung auszunutzen und unsere Angriffe erfolgreich abzuschließen. Der Gegner wurde ob der teils kleinlichen (jedoch konsequent fairen) Pfiffe der Refs zunehmend unruhiger. 22:13 Punkten im Spielabschnitt lagen wir vor dem Finale mit 65:42 vorn.

 

Und was es für ein Finale war. Dieser letzte Spielabschnitt sollte für unser Debüt durchaus denkwürdig werden. Egal was der Gegner versuchte, nichts gelang, Weder offensiv noch defensiv konnten die Gäste uns hier noch etwas Greifbares entgegensetzen. Gegen unsere Offense halfen nicht einmal Fouls – gingen wir an die Linie bestraften wir die Gegner direkt (7/11 Freiwürfen im 4. Viertel). Es gab einfach kein Halten mehr. Die Unterstützung der angereisten Fans motivierte uns zu einem der besten Viertel, die wir je geliefert haben (22:4).

 

Am Ende dieser Partie standen 87:46 für die Zeulenrodaer auf der Anzeigetafel. Mit einem Paukenschlag (wie das namensgebende Werk von Haydn) meldeten wir uns aus der Offseason zurück. Alle Z’Airs, die am Spiel teilnahmen, konnten auch scoren – auch die Nachwuchsspieler lieferten ein für das erste Spiel passables Match ab. Besonders der Rückkehrer Pierre und Max stachen mit großartiger Freiwurfquote hervor.

So gehen wir hoch motiviert in die nächste Begegnung am Samstag 22.09.2018 in Jena.

 

Am 14.10.2018 laden wir dann alle Fans wieder herzlich zur gewohnten Zeit (15:30 Uhr Tipoff) in die Ulf-Merbold-Halle zum Match Z’Airs vs. Seamróc BC ein.

 

Score: Theilig 19, Köber F. 14, Köber C. 12, Frotscher und Wieduwilt je 10, Hetzheim und Fischer je 6, Hubatsch und Täubert je 4 sowie Göppner und Meyer 1.

Z’Airs vs. Weimar

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